Erwin Rychener Architekten AG

PW Haus für junge Menschen Zug

Die städtebauliche Leseart des Ortes am Geviert Kolin verdeutlicht das Zusammenfügen unterschiedlicher Einzelbauten, welche den Innenhof umfassen und mehrheitlich begrenzen. Die Häuser unterscheiden sich in Volumetrie, Ausrichtung und Höhenlage.

Das Haus für junge Menschen positioniert sich als eigenständiger Baukörper in Anlehnung an das ehemalige „Haus zum Pfauen“. Der ursprüngliche Hofgarten seitens Grabenstrasse wird rückgeführt und dem Aussenbereich des Gastronomiebetriebes zugeordnet. Über diesen öffentlichen urbanen Kleinraum erreicht man den Innenhof durch eine Passage.

Der Ort erfordert keine architektonische Inszenierung. Die einfache pyritische Grundform des Neubaus hat sich äquivalent in Gestalt und Ausdruck abzubilden. Die Fassaden werden auf das Wesentliche reduziert und durch die funktional angeordneten Fensteröffnungen gezeichnet. Material und Farbe treten unaufdringlich und aufeinander abgestimmt in Erscheinung.